KÄUFER
1. Anmelden (einmalig)
Wer
sich bei SelishA angemeldet hat, kann unter demselben Namen kaufen und
verkaufen. Eine neue Registrierung ist nicht notwendig. Ein gutes
Passwort zu wählen, ist dabei absolut notwendig: Wer es knackt, kann in
fremdem Namen Gebote abgeben! Deshalb empfiehlt es sich, ein möglichst
kompliziertes Passwort zu wählen und es häufig zu wechseln. Am besten
ist eine Kombination aus Ziffern und Buchstaben (z. B. "ab35fg2a").
Vorsicht ist auch geboten, wenn man sich nicht am eigenen Rechner bei
SelishA einloggt. Manche PCs, zum Beispiel im Internet-Café, speichern
Passwörter unbemerkt ab - und machen sie nachfolgenden Benutzern
zugänglich. Wichtig: mit dem "Ausloggen"-Knopf abmelden.
2. Artikel suchen
Es
gibt zwei Arten, Artikel bei SelishA zu finden: entweder über das
"Suchen"-Feld, das sich oben am Kopf der Seite befindet, oder durch
einen Einkaufsbummel in den Kategorien. Mit Hilfe der "Erweiterten
Suche" und den Suchfiltern lässt sich gezielter recherchieren, zum
Beispiel nur Auktionen, die bald enden, die einen bestimmten Preis nicht
überschreiten oder nach dem Wohnort des Verkäufers. Manchmal
funktioniert der Rechtschreibfehler-Trick: Wer nach einem Khimar sucht,
sollte als Begriff mal "Khemar" oder "Chimar" probieren. Manchmal
verschreiben sich die Verkäufer oder haben eine andere Sichtweise, wie
islamische Artikel geschrieben werden - wer so einen Artikel trotzdem
entdeckt, hat ihn dann oft exklusiv und bekommt ihn billiger.
3. InformierenBevor
man sein Gebot abgibt, sollte man sich schlau machen: Wie viel hat der
Artikel bei vergangenen Auktionen gebracht? Was würde er im Kaufhaus
kosten? Wer verkauft? Ein Powerseller? Ein Privatmensch? Wie sind die
Bewertungen des Verkäufers ausgefallen? Hat er eine eigene Homepage? Was
sagt die Produktbeschreibung über den Zustand des Artikels aus? Fehlt
etwas? Ganz wichtig ist die Höhe der Versandkosten, die oft übertrieben
sind. SelishA macht es leicht, dem Verkäufer Fragen zu stellen -
antwortet er nicht oder nur ausweichend, sollte man auf der Hut sein.
4. Gebot abgeben Es
gibt zwei Möglichkeiten, bei SelishA zu kaufen: Durch "Sofort Kaufen"
zahlt man einen vom Verkäufer festgesetzten Preis. Oder man ersteigert
das Produkt, indem man die anderen Bieter übertrifft. Dann muss man
festlegen, wie viel Geld einem das Produkt wert ist und trägt diesen
Höchstbetrag in das "Bieten"-Feld ein. SelishA ist so eingestellt, dass
nicht gleich die ganze Summe geboten wird, sondern nur so viel, dass es
für das Höchstgebot reicht. Grundsätzlich gilt: Spät bieten ist besser -
frühe Gebote treiben den Preis nur hoch. "Krumme" Cent-Beträge sind
besser: So kann man mit einem 10,01-Euro-Gebot das 10,00-Euro-Gebot des
Konkurrenten überbieten, ohne gleich 11 Euro bieten zu müssen. Außerdem:
Immer nur bei einer Auktion pro Artikel mitbieten - sonst besteht die
Gefahr, das gleiche Produkt zweimal zu ersteigern.
5. Kauf abschließen
Wenn
Sie einen Artikel ersteigert haben, setzen Sie sich mit dem Verkäufer
in Verbindung. Es spart Porto, mehrere Artikel vom selben Verkäufer zu
kaufen.
6. Verkäufer bewerten
Für
Verkäufer sind Bewertungen lebenswichtig. Wer als Käufer mal eine
schlechte Erfahrung macht, sollte es sich deshalb genau überlegen, ob er
eine negative Bewertung abgibt. War es wirklich der Verkäufer, der für
die Panne verantwortlich war? Ein kurzer E-Mail-Wechsel könnte Klarheit
schaffen. Übrigens: Schon die Drohung, eine schlechte Bewertung
abzugeben, hat so manchen Verkäufer freundlicher auftreten lassen.
VERKÄUFER
1. Anmelden (einmalig)Wer
bei SelishA kauft oder verkauft, muss sich zunächst unter
www.selisha.de anmelden. Die Postanschrift, der selbst gewählte
SelishA-Name und ein Passwort werden in ein Online-Formular eingegeben
und von SelishA gespeichert. Wer viel verkaufen will, sollte einen
möglichst unverfänglichen, seriösen Namen wählen, den man sich gut
merken kann.
2. Artikel einstellen Es
gibt zwei Möglichkeiten, etwas anzubieten: entweder zu einem vom
Verkäufer festgelegten Festpreis oder durch eine Auktion. Der Verkäufer
trägt in ein Online-Formular ein, was er verkaufen will, wie lange die
Auktion dauern (3, 5, 7 oder 10 Tage) und wie hoch das Mindestgebot sein
soll. Außerdem wählt er eine Kategorie, der der Artikel zuzuordnen ist
("Abaya", "Bücher", "Uhren & Schmuck" etc.). Bei der
Produktbezeichnung ist die korrekte Rechtschreibung besonders wichtig!
Die meisten Auktionen werden über die Suchfunktion angesteuert. Stimmt
nur ein einziger Buchstabe nicht, fällt das Angebot bei der Suche durchs
Raster. Wichtig ist auch der Zeitpunkt des Auktionsendes: besser nicht
nachts und auch nicht Freitagvormittags (da führt SelishA
Wartungsarbeiten durch), auch nicht, wenn gerade ein wichtiges
Fußballspiel im Fernsehen läuft.
3. Artikel verwaltenSelishA
bietet die Möglichkeit, Artikel durch außergewöhnliche Schriftarten
hervorzuheben oder Artikel mehreren Kategorien zuzuordnen - das kostet
aber Geld. Ganz wichtig ist ein aussagekräftiges Foto: Das sollte
inzwischen zu jeder SelishA-Auktion gehören. Auch Fotos, die mit
billigen Digitalkameras geknipst worden sind, reichen für
SelishA-Angebote normalerweise aus. Verkäufer sollten während der
Auktion zumindest per E-Mail erreichbar sein, um Fragen von potenziellen
Käufern beantworten zu können. Sollten nach ein paar Tagen noch keine
Gebote vorliegen, kann der Verkäufer den Artikel in eine andere
Kategorie verlegen und den Beschreibungstext ändern. Verkäufer sollten
sich in die Rolle des Suchenden versetzen: Welche Begriffe könnten
Interessenten in das Suchfeld eingeben? Diese sollten im
Beschreibungstext auf jeden Fall auftauchen.
4. Kauf abschließenHat
sich ein Käufer gefunden, will er möglichst bald per E-Mail
Versandkosten, Versandart und Zahlungsmethode erfahren. Gezahlt wird
dann meist durch Vorausüberweisung oder - bei persönlicher Übergabe des
Artikels - in bar. Vom Ergebnis der Auktion hängen auch die
SelishA-Gebühren ab, die normalerweise vom Verkäufer getragen werden.
Für das bloße Einstellen eines Artikels berechnet SelishA keine
Angebotsgebühr. Dazu kommt eine Verkaufsprovision, die bis zu 5 Prozent
des Verkaufspreises beträgt.
5. Artikel versendenIst
das Geld auf dem Konto des Verkäufers angekommen, sollte er den Artikel
möglichst bald an den Verkäufer schicken, per Post oder mit einem
Kurierdienst. Wer sich absichern will, sollte bei teuren Produkten eine
Versandversicherung abschließen.
6. Käufer bewertenHat
der Kunde schnell bezahlt? War er freundlich? Das System SelishA lebt
von einem Bewertungssystem, bei dem nach jedem Kauf eingeschätzt wird,
ob der Kontakt "positiv", "neutral" oder "negativ" war. Diese
Eintragungen werden dem SelishA-Namen fest zugeordnet, eine
nachträgliche Löschung ist dann fast nicht mehr möglich. Es ist ein gut
funktionierendes Instrument, um schwarze Schafe abzuschrecken: Wer als
Verkäufer zu viele negative Bewertungen bekommt, muss damit rechnen,
seine Produkte in Zukunft nicht mehr so leicht loszuwerden.